Angepinnt Studien belegen Wirksamkeit der Misteltherapie

      Studien belegen Wirksamkeit der Misteltherapie

      Misteltherapie

      Die heilenden Wirkungen der Mistel werden in der Naturheilkunde bereits seit mehr als 2000 Jahren gelobt und es ist nicht weiter verwunderlich, daß auch der Druide Miraculix aus den Asterix-Comics der Neuzeit stets Misteln für seinen unbesiegbar machenden Zaubertrank benötigt.
      Dank wissenschaftlicher Untersuchungen an der Lukas-Klinik in Arlesheim, konnten die klinische Bedeutung der stimulierenden Wirkung der biologisch aktiven Wirkstoffe der Mistel auf das Immunsystem nachgewiesen werden. Vor allem bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Rheuma, aber auch bei einigen Krebserkrankungen hat die Mistel bewiesen, was in ihr steckt.

      Standardtherapie und Misteltherapie: Was ist bewiesen?
      Die Anwendungsrationale wissenschaftlich-begründeter komplementärmedizinischer Maßnahmen in der Onkologie basiert im wesentlichen auf der Erkenntnis, daß tumordestruktive Maßnahmen (Operation, Chemo-, Strahlentherapie) die Krebsmortalität der letzten 20 Jahre in den USA nicht senken konnten. Trotz kostenintensiver Forschungs- und Therapieanstrengungen stieg die alterskorrigierte Krebssterblichkeit um ca. 6%. Hervorragende therapeutische Erfolge wurden allerdings bei definierten Tumorentitäten (u.a. Leukämie, Lymphome, Hodentumore) erzielt. Auch diverse Metaanalysen relativierten den Optimismus hinsichtlich des Therapiezieles "Lebenszeitverlängerung" bei fortgeschrittenen Karzinomen (z.B. durch Chemotherapie) und forderten zum Nachdenken über neue Therapiekonzepte auf.
      Komplementärmedizinische Therapiemaßnahmen werden von der wissenschaftlichbegründeten Onkologie kontrovers diskutiert, weil der obligate naturwissenschaflichklinsche Wirksamkeitsnachweis für die meisten Therapeutika bislang nicht erfolgt ist.
      Die Deutsche Gesellschaft für Onkologie e.V. (DGO), eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die wirksamkeitsgeprüfte komplementäre Therapieoptionen in ihr Behandlungskonzept integriert, hat in den vergangenen Jahren die Grundlagenforschung und studienmäßige klinische Evaluation von definierten komplementäronkologischen Therapiekonzepten forciert mit dem Ziel, sie in die wissenschaftlich-begründete Onkologie zu integrieren.
      Definitionsgemäß können komplementärmedizinische Maßnahmen die erprobten tumordestruktiven Standardtherapien (Operation, Chemo-, Strahlentherapie) nicht ersetzen und können demnach keinesfalls als "alternative Therapien" betrachtet werden. Ausdrücklich zu warnen ist vor nicht wissenschaftlich evaluierten Außenseiter Heilungsmethoden, die zuweilen fälschlicherweise mit der Komplementärmedizin assoziiert werden.
      Komplementäronkologische Therapiekonzepten, die zusätzlich zur tumordestruktiven Standardtherapie vorgeschlagen werden, erheben den Anspruch, dieselbe optimieren zu können. Biometrisch abgesicherte Daten aus wissenschaftlich adäquaten klinischen Studien belegen die Relevanz von definierten komplementären Therapiemaßnahmen, erkennbar am Patientenbenefit (verlängerte Überlebenszeit bzw. rezidiv/metastasenfreie Zeit, verbesserte Lebensqualität). Gesundheitsökonomisch relevante Kostensenkungen durch komplementäronkologische Maßnahmen für kooperierende Krankenkassen führten schließlich zu definierten Therapieempfehlungen.
      Für alle empfohlenen komplementären Medikationen (Behandlungsintensität und -dauer variieren in Abhängigkeit von Tumorentität, -stadium bzw. individuellen Risiko-/Prognosefaktoren) liegen biometrisch abgesicherte Daten aus Studien vor (u.a. prospektivrandomisierte, z.T. placebokontrollierte klinische Studien; Kohortenanalysen mit matched-pairs Vergleichen). Die empfohlenen komplementärmedizinischen Therapiemaßnahmen sollen die leider weitverbreitete Polypragmasie beschränken und das therapeutische Spektrum optimieren.

      Therapie mit Mistelextrakten - ein Paradebeispiel
      Als Beispiel für eine weitverbreitete angewandte, wissenschaftlich evaluierte komplementärmedizinische Maßnahme soll an dieser Stelle die Immuntherapie durch standardisierten Mistelextrakt kurz skizziert werden. Nach Einführung von Mistelextrakten in die anthroposophische Tumortherapie durch Rudolf Steiner und deren kontroverse Diskussion durch die konventionelle Onkologie war die Evaluation der immunaktiven Wirkung einer definierten Inhaltskomponente (Mistellektin-1) durch T. Hajto und H.-J. Gabius der Anstoß für die naturwissenschaftliche Erforschung und klinische Akzeptanz (lektin)standardisierter Mistelextrakte.
      Vielversprechende immunologische Daten ermutigten zur Konzeption mehrerer prospektiv randomisierter Studien mit standardisiertem Mistelextrakt bei Patienten mit operablen Glioblastomen, Mammakarzinomen, Kolonkarzinomen, metastasierten Kopf-Hals-Plattenpithelkarzinomen. Als Studienziele wurden unter anderem fixiert: Einfluß auf Überlebenszeit , Tumorprogress, rezidiv- und metastasenfreies Intervall, Immunantwort, Lebensqualität. Die GCP-konformen Studien befinden sich derzeit in der "follow up" Phase.
      Daher sind definitive, statistisch abgesicherte Aussagen zu den klinischen Parametern bislang nicht möglich. Demnach kann momentan für die Therapie mit (lektin)standardisiertem Mistelextrakt konstatiert werden:

      1. Es liegen vielversprechende experimentelle Daten zur Wirkung vor.
      2. Daten aus nicht GCP-konformen prospektiv randomisierten klinischen Studien deuten auf einen positiven therapeutischen Effekt hin, unter anderem bezüglich Immunzellrestauration, -aktivierung, -protektion unter tumordestruktiven Maßnahmen, Lebensqualität. Die derzeit laufenden GCP-konformen Multicenterstudien zur komplementären Therapie mit (lektin)standardisiertem Mistelextrakt werden den Stellenwert dieser Therapieform klären, wenngleich an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen sein sollte, daß in allen Studien Patienten mit fortgeschrittenen Karzinomen therapiert werden, die nicht durch konventionelle tumordestruktive Maßnahmen zu beeinflussen sind.
      Damit relativiert sich die Erwartungshaltung an diese komplementärmedizinische Maßnahme und rückt den Parameter der Lebensqualität in den Vordergrund.
      Die zuweilen in Abrede gestellte Wissenschaftlichkeit der Komplementärmedizin beruht meist jedoch auf einer nicht zutreffenden Gleichstellung mit Außenmethoden. Da jedoch die relevanten komplementäronkologischen Therapiemaßnahmen derzeit 1. in GCP-konformen Studien auf ihre Wirksamkeit geprüft werden und 2. zur Qualitätssicherung in Leitlinien der Fachgesellschaften verankert werden, ist dem Patientenschutz in besonderer Weise Rechnung getragen. Ein Verzicht auf Ausgrenzung nicht wirksamer Therapieoptionen konterkariert nicht nur alle versuche zur Kostenbegrenzung im Gesundheitswesen, sondern insbesondere auch den ethischen Grundkonsens auf optimale Patientenversorgung. Dies betrifft jedoch nicht ausschließlich die Komplementärmedizin, sondern die wissenschaftlich-begründete Medizin schlechthin.

      Vortrag von Prof. Josef Beuth
      Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universität zu Köln und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologie
      Misteltherapie bei Brustkrebs wird jetzt geprüft

      HEIDELBERG (eb). Welchen Nutzen haben Frauen mit Brustkrebs von einer Misteltherapie? Das wird jetzt in einer Studie der Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg geklärt.

      "Wir wollen untersuchen, ob eine Behandlung mit Mistelpräparaten die Lebensqualität bessern, Beschwerden verringern, eine depressive Stimmung lindern und Hormonwerte sowie Immunfaktoren positiv beeinflussen kann", so die Leiterin der Ambulanz, Dr. Cornelia von Hagens.

      Obwohl Misteltherapien seit etwa 80 Jahren bei Patienten mit Tumor-Erkrankungen mit positiven Erfahrungen verwendet werden, ist ihre Wirksamkeit nicht bewiesen. Es fehlen Studien, die den wissenschaftlichen Ansprüchen der modernen Arzneimitteltherapie genügen, wie die Universität mitteilt.
      Die Heidelberger Studie dauert sechs bis neun Monate. Die Misteltherapie -drei Injektionen pro Woche - wird eng von der Naturheil-Ambulanz in Zusammenarbeit mit Frauen- und Hausärzten überwacht. Teilnehmen können Patientinnen mit frühem Tumorstadium und abgeschlossener Erstbehandlung (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung), aber auch Frauen mit einem fortgeschrittenem Tumor, die sich gerade einer Behandlung unterziehen. Eine Therapie mit Antikörpern und Anti-Östrogenen gleichzeitig ist möglich.

      Anmeldung von 9 bis 13 Uhr in der Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Tel.: 0 62 21 / 5 63 77 04

      Ärzte Zeitung, 12.07.2005


      Gruss
      Sam

      Misteltherapie

      Insgesamt werden nach verschiedenen experimentellen Laboruntersuchungen
      drei Hauptprinzipien der Wirkungsweise von Mistelextrakten diskutiert:

      Die Beeinflussung immunologischer Reaktionen
      Der Schutz der DNA gesunder Körperzellen gegenüber den bei der so genannten konventionellen Tumortherapie angewendeten Chemotherapeutika

      Gesteuerter Zelltod
      In Laboruntersuchungen wurde gezeigt, dass Mistelextrakte sowohl in Tumorzellen als auch in normalen Zellen einen gesteuerten Zelltod (Apoptose) auslösen können. Vor allem den Mistel-Lektinen wird diese Wirkung zugesprochen. Im Reagenzglas hemmen sie in höheren Konzentrationen die Eiweiß-Synthese und lösen so ein von den Zellen selbst gesteuertes Programm aus, das zu deren Tod führt. Tumorzellen, die sich schneller vermehren als gesunde Körperzellen, sind besonders sensibel für diese Wirkung der Mistel-Lektine. In den Labor-Studien, die Extrakte von Misteln verschiedener Wirtsbäume untersuchten, konnte die Apoptose-auslösende Wirkung der Lektine jedoch nicht für alle Präparate gefunden werden.

      Immunmodulation
      Verschiedene experimentelle Studien konnten nachweisen, dass bestimmte Inhaltsstoffe der Mistelpflanze, vor allem die Mistel-Lektine, die Viscotoxine und die verschiedenen Polysaccharide, immunologische Reaktionen beeinflussen. So führte die Injektion von Mistelextrakten in Zellen im Reagenzglas zu einer Freisetzung von so genannten Zytokinen wie Interleukin-1 und -6 und Tumor-Nekrose-Faktor-Alpha. Dabei handelt es sich um Stoffe, die von Zellen als Immunantwort abgegeben werden. In Tierversuchen wurde nach der Injektion von Mistelextrakten eine Aktivierung von Immunzellen beobachtet. Bei Mäusen kam es z.B. nach der Gabe von Mistel-Lektinen zu einer signifikanten Vermehrung von so genannten Makrophagen, Monozyten und aktivierten Lymphozyten. Auch eine Stimulation der Eiweißsynthese (Ausschüttung von Akute-Phase-Proteinen) und natürlichen Killerzellen war nachweisbar. Die Aktivierung solcher Eiweiße und Immunzellen ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf Fremdkörper. Es konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden, dass diese allgemeine Immunreaktion auch zu einer effizienten Tumorbekämpfung durch den Körper selbst führt.

      DNA-stabilisierende Wirkung
      Neben den zellzerstörenden Wirkungen von Mistelextrakten ließen sich bisher in Laboruntersuchungen und in Tierversuchen auch DNA-schützende Wirkungen nachweisen. So traten die typischen Schäden, die durch Cyclophosphamid, einem in der Tumorbehandlung benutzten Chemotherapeutikum, hervorgerufen werden, in geringerem Maß auf. Bei Mäusen führte dies zu einer längeren Überlebenszeit. Eine Überprüfung dieser schützenden Wirkung der Mistelextrakte bei Chemotherapie in der klinischen Praxis steht jedoch noch aus.
      Misteltherapie erfüllt den Wunsch der Patienten nach Naturmedizin

      Eine neue Studie, die vom Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass drei von vier Bundesbürgern auf Phytopharmaka vertrauen. Die
      Tendenz ist steigend. In der komplementären Krebstherapie wird die Misteltherapie mit Iscador® als Naturheilmittel schon seit über 80 Jahren eingesetzt.

      Die Furcht vor schädlichen Nebenwirkungen bei chemischen Arzneimitteln, aber auch die gute aktuelle Studienlage zur Wirkungsweise von Naturheilmitteln, begünstigt das Vertrauen und die Verbreitung der Naturheilmittel. Die Wirksamkeit der Misteltherapie mit Iscador® z. B. konnte mit Hilfe von experimentellen Studien und einer großen retrolektiven Kohortenstudie nachgewiesen werden. Iscador® enthält als wirksamen Bestandteil einen Gesamtextrakt aus der weißbeeringen Mistel (Viscum album) von verschiedenen Wirtsbäumen (Apfelbaum, Eiche, Kiefer, Ulme). Aus jedem Wirtsbaum wird ein anderes Präparat gewonnen, das, je nach Geschlecht und Krankheitsverlauf des Patienten, spezifisch eingesetzt wird.
      Die Substanzen, die in der Mistel eine pharmakologische Wirkung zeigen, sind die Mistellektine und die Viscotoxine. Die Viscotoxine befinden sich vor allem in den Blättern des Mistelbusches und wirken zytolytisch, d. h. sie können im Experiment die Membran von Krebszellen auflösen. Die Mistellektine befinden sich in den Stengeln der Mistelgewächse und wirken zytostatisch, d. h. sie hemmen das Wachstum von Krebszellen.
      Der Gehalt an Viscotoxinen und Lektinen ist abhängig von den verschiedenen Wirtsbäumen und der jeweiligen Jahreszeit. Um eine gleichbeliebende Qualität zu garantieren, werden für Iscador® die Winter- und Sommersäfte gemischt.

      Heute im TV...

      Hallo Sam,


      ich habe mir eben eine TV-Sendung zum Thema Krebs angesehen, die ich auf Video aufgenommen hatte.

      Weil's hier zum Thema passt möchte ich dir folgende Telefon-Anfrage eines Zuschauers nicht vorenthalten:

      Frage: Älterer Darmkrebs-Patient seit 2001 danach Lungenmetastasen nimmt
      seit 2003 Mistel und fragt, warum ihm weder vom Arzt noch von der Krankenkasse
      die Mistel verschrieben wird.

      Antwort von Dr. Hans-Joachim Gebest vom
      Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg:
      "Die Mistel gehört nicht zum Stande der onkologischen Behandlung und es ist
      auch nicht durch Studien bewiesen, dass Patienten, die Mistel bekommen,
      wirklich davon profitieren. Es wird immer argumentiert, dass die Immunabwehr
      gestärkt wird. Ich denke, dass von einer falschen Seite argumentiert wird, denn
      es ist nicht das Immunsystem das versagt bei Krebs, sondern die Krebszellen
      schleichen sich sozusagen ein und täuschen das Immunsystem. Also insofern
      ist die Immunsystemstärkung in der Bevölkerung überbewertet und auf der
      anderen Seite ist die Misteltherapie eine Methode mit unbewiesener Wirksamkeit."


      Eine 'interessante' und aufschlussreiche Antwort eines Experten wie ich finde - insb. an einen Krebspatienten, der die Mistel bereits seit einigen Jahren anwendet und noch lebt! :blah:


      Gruß
      Alex

      Bin ich hier auf Werbung gestoßen?

      Hallo allerseits und guten Morgen! :question:
      Ich bin neu hier in diesem Forum und falle wahrscheinlich gleich unangenehm auf. Vor einiger Zeit war ich "Mistel-Patienten", habe aber das 1. Präparat nicht vertragen. So habe ich die Mistel gewechselt. Will damit sagen, es gibt auch noch andere Misteltherapien, nicht nur I. :sauer:
      Wissenschaftlich beweisbar wird wohl sein, dass nach jahrzehntelanger z. B. Chemo-Forschung eben diese Forschung mit ihren Experten sehr gut überlebte; früher experimentierte man an Versuchsaffen (Kosten ~ 120.000 €) nun kommen, wegen dem Tierschutz und so, sehr viel früher die Menschen drann (Kosten 0, dafür wird noch von den Kassen bezahlt) die die Nebenwirkungen "schlucken" und trotzdem sterben. :gruebel:
      Alex, der Arzt, welchen Du zitierst, hätte möglicherweise den Hinweis geben sollen, dass der Patient zuerst 1/2 Stunde Privatordiantion bezahlen muß, bevor er sein Privatrezept bekommt? :cool:
      Wäre vielleicht für den Patienten ein wesentlicher Hinweis gewesen und hätte auch weniger Sendezeit gekostet.
      Tschau, Lotte

      verschiedene Mistelpräparate

      Hallo Char

      Vor einiger Zeit war ich "Mistel-Patienten", habe aber das 1. Präparat nicht vertragen. So habe ich die Mistel gewechselt.


      Stimmt! Es sind in Europa tatsächlich div. Mistelpräparate erhältlich. Im Internet habe ich gelesen, dass sich diese Mistel-Präparate sogar in ihrer Wirkung klar unterscheiden!
      In der Schweiz wird meist "Iscador" verschrieben. Dieses Präparat wird von der Firma "Hiscia" hiscia.ch hergestellt, welche mit der "Lukasklinik" in der Krebs-Forschung tätig ist. Welches Mistelpräparat verwendest du jetzt und wie ist der Erfolg?


      Gruss
      Sam
      Glaube nicht dem Sprechenden, sondern dem Schweigenden.
      Hallo Alex,
      dieser Dr. ...best meint also, das Immunsystem versagt nicht bei Krebs, sondern es läßt sich täuschen.
      Du hast offenbar den feinen Unterschied nicht vestanden.
      Ich auch nicht.

      Da sollte es nicht heißen:
      <<< Die WAHRHEIT von heute ist der IRRTUM von morgen >>>
      sondern:
      <<< Die WAHRHEIT von heute ist der LÜGE von heute >>>

      Dr. ...best in der Rolle des Krebses: er täuscht. Bewußt. Absichtlich.
      Und das ist schlimmer als Krebs.

      Im übrigen bin ich ein lebender Beweis für die Wirksamkeit des Mistel, seit 6 Jahren.
      Aber das weißt Du ja.
      Gruß
      Rudolf
      von Rudolf:
      Da sollte es nicht heißen:
      <<< Die WAHRHEIT von heute ist der IRRTUM von morgen >>>
      sondern:
      <<< Die WAHRHEIT von heute ist der LÜGE von heute >>>

      Dr. ...best in der Rolle des Krebses: er täuscht. Bewußt. Absichtlich.
      Und das ist schlimmer als Krebs.


      Ja, ich erinnere mich noch genau an den Medien-Auftritt dieses 'Experten' -> mir kam die Galle hoch!

      Meine Signatur ist durchaus stimmig und auch vielfach 'wissenschaftlich' bewiesen:
      Die LÜGE von heute wird von diesen Leuten morgen halt als IRRTUM verharmlost!

      ---> Ich denke mal, dass du diesen feinen Unterschied verstehst, oder...? :happy:

      Ja ich weiß, der Eine macht's erfolgreich mit der Mistel - der Andere macht seinen Glauben 'heilungsfördernd materiell fest' an etwas anderem, an was auch immer.
      Hmmm... was zählt, ist doch letztendlich einzig und allein DER ERFOLG - sollte jedenfalls so sein, oder...? :gruebel:


      Gruß
      Alex
      Mistelpräparat wurde mit Preis ausgezeichnet

      Zusatztherapie macht eine Chemotherapie verträglicher!

      HAMBURG (nie). Das Mistelpräparat Helixor® ist mit dem H. G. Creutzfeldt-Naturheilkunde-Preis 2006 ausgezeichnet worden. Das H. G. Creutzfeldt-Institut in Kiel hat diesen Preis erstmals vergeben.

      Zwischen 46 und 65 Prozent aller Krebspatienten nutzen zusätzlich zu Standardtherapien eine Misteltherapie. Daten aus mehr als 100 klinischen Studien belegen inzwischen, daß diese Behandlung eine Chemotherapie erträglicher macht. Das gelte besonders für Patienten mit Mamma-, Ovarial- oder Bronchial-Karzinomen, so Dr. Harald Matthes aus Berlin.
      Darüber hinaus sei das Potential der Mistel bei weitem noch nicht ausgeschöpft, sagte Matthes in Hamburg bei der Preisverleihung. So gebe es mittlerweile Hinweise, daß hochdosierte Mistelextrakte, die intravenös oder intratumoral appliziert werden, in der kombinierten Anwendung mit konventionellen Therapieverfahren zum Abbau von Tumorgewebe beitragen können.

      Die Wirksamkeit wurde in der Praxis langfristig erprobt

      Die Wirksamkeit des pflanzlichen Arzneimittels sei in der Praxis langfristig erprobt und durch prospektive Studien belegt, sagte Professor Burkhard Weisser von der Universität Kiel. Das Präparat werde für die Behandlung bei bösartigen Erkrankungen auch in adjuvanter Form zur Strahlen- und Chemotherapie angewandt.
      Mit einer begleitenden Misteltherapie werde das Tumorwachstum gehemmt. Darüber hinaus werden unerwünschte Wirkungen reduziert, die mit der Chemotherapie einhergehen, und das Immunsystem wird aktiviert.

      Das pflanzliche Arzneimittel bessert die Lebensqualität

      "Die Lebensqualität von Krebspatienten wird deutlich verbessert", so Weisser. Verträglichkeit und Compliance seien außerordentlich hoch. Bedeutende Interaktionen mit anderen Arzneimitteln seien nicht bekannt.
      Hersteller des preisgekrönten Präparates ist das Unternehmen Helixor aus Fischermühle bei Tübingen. Für die Herstellung des Mistel-Gesamtextraktes werden Apfel-, Kiefer- und Tannenmisteln aus Deutschland und Frankreich verarbeitet, die vier Mal im Jahr geerntet werden.


      Quelle Aerztezeitung


      Gruss Sam
      Glaube nicht dem Sprechenden, sondern dem Schweigenden.
      Wissenschaftliche Studien belegen Wirksamkeit und Sicherheit der Misteltherapie
      Von Frank Meyer


      Neue Studien belegen den Nutzen von anthroposophischen Mistelpräparaten beim weit verbreiteten Mammakarzinom und beim malignen Melanom, einer besonders gefürchteten Form von Hautkrebs. Für eine Studie über Wirksamkeit und Sicherheit der komplementären Krebstherapie mit einem Extrakt aus der weißbeerigen Mistel (Iscador) wurden über 1.400 Patientinnen an 16 Kliniken und Arztpraxen in Deutschland und der Schweiz rekrutiert.

      710 Patientinnen erhielten zusätzlich zur konventionellen Krebsbehandlung (Operation, Bestrahlung, Chemo-, Hormontherapie) Iscador in unterschiedlichen Dosierungen über durchschnittlich 52, mindestens aber 6 Monate; 732 Patientinnen wurden ausschließlich schulmedizinisch behandelt.

      Besonders signifikant war die bessere Verträglichkeit der Krebstherapie bei den mit Iscador behandelten Frauen: In der Iscador-Gruppe litten nur 16 % unter den durch Chemotherapie und andere schulmedizinische Maßnahmen bedingten Nebenwirkungen, in der Kontrollgruppe ohne Iscador waren es 54 %, also mehr als drei mal so viele.

      Auch bei allen anderen erfassten krankheits- und therapiebedingten Beschwerden und beim Überleben ergaben sich Vorteile für die Iscador-Patientinnen. Dass Misteltherapie die Nebenwirkungen der Chemotherapie abmildert, ist seit langem bekannt. Allerdings konnte es jetzt mit einem Studiendesign nachgewiesen werden, das auch von der EU-Kommission als Wirksamkeitsnachweis akzeptiert wird (PAUL R. BOCK ET AL., ARZNEIMFORSCHDRUGRES 54, NO. 8, 456-466 [2004]).

      Während die angeführte Untersuchung vor allem die unmittelbaren, sofort spürbaren Auswirkungen von Mistelinjektionen auf die Beschwerdesymptomatik und die Lebensqualität darstellte, kommt der lebensverlängernde Effekt vor allem bei einer rechtzeitig einsetzenden Langzeitbehandlung über mehrere Jahre zum tragen. Eine große deutsch-schweizerischen Studie über das maligne Melanom, eine bösartige, zum Wiederauftreten und zu Metastasen neigende Hautkrankheit, deren Verlauf stark abhängig vom Immunsystem ist, schloss 329 Hochrisikopatienten ein, die Iscador erhielten. Primärer Untersuchungsgegenstand war das Überleben.

      Im Vergleich mit 357 Patienten ohne Misteltherapie war bei den Iscador-Patienten eine signifikante Verbesserung der Überlebensraten zu beobachten, verbunden mit einem selteneren bzw. verzögerten Auftreten von Hirnmetastasen. Auch hier zeigte sich eine deutliche zeitliche Abhängigkeit: Eine Iscador-Behandlungsdauer von weniger als zwei Jahren erbrachte keinen Vorteil im Vergleich zu Kontrollgruppe (DER ONKOLOGE 10, NO. 5 [2004]).

      Untermauert werden diese Erfolgsmeldungen im Kampf gegen den gefährlichen Hautkrebs durch ganz aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Zentrum für Experimentelle Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

      Dort wurde die Effekte wichtiger Mistel-Inhaltsstoffe, der Mistellektine, auf isolierte Melanomzellen im Labor erforscht. Alle drei untersuchten Mistellektine (ML-I, ML-II und ML-III) hemmten, in Abhängigkeit von der Dosierung, das Wachstum der Melanomzellen, beginnend bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen (0.001-100 ng/ml).

      Mistellektin-I wies, als das am stärksten wirkende Lektin, bei einer besonders sensiblen Krebszellkultur diesen sog. zytotoxischen Effekt sogar schon bei einer extremen Verdünnung von 1 × 10-13 ng/ml auf (TOXICOLOGY 2005 FEB 1;207[1]:105-16). Die Mistellektine sind die bekanntesten und am besten untersuchten Bestandteile des Mistelgesamtextraktes.

      Für die abwehrstärkende und krebshemmende Wirkung der Mistelinjektionen sind neben den Lektinen jedoch noch eine ganze Reihe von weiteren Inhaltsstoffen (wie z.B. Viscotoxinen) und Prinzipien verantwortlich, denen bei den anthroposophischen Mistelpräparate durch besondere Herstellungsverfahren (u.a. durch die Mischung von Sommer- und Wintersaft der Mistel) Rechnung getragen wird.

      Obwohl die Misteltherapie wegen ihrer erfahrbaren Wirksamkeit und guten Verträglichkeit heute weit verbreitet ist und auch über die anthroposophische Medizin hinaus von vielen Ärzten ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung angewendet wird, muss noch viel Forschungsarbeit geleistet werden, um ihre Erfolge auch mit den allgemein anerkannten und geforderten wissenschaftlichen Methoden zu dokumentieren.

      Quelle: info3.de/ycms/news_1230.shtml
      Frank Meyer: selbstregulation.de/

      Gruss
      Sam
      Glaube nicht dem Sprechenden, sondern dem Schweigenden.
      Mistel in der Onkologie

      DIE MISTEL ALS KREBSTHERAPEUTIKUM

      Dr. med. Karl Windstosser

      mit Dank an BarbaraX, für eben diesen Link, welcher mich an ein Gespräch erinnerte, worin mich eine Bekannte darauf ansprach, dass ein ihr gut bekannter Mann mit Darmkrebs sich vor Jahrzehnten bereits allein nur auf diese Therapie verliess, die er in einer Klinik erlernte, sie dann selbst anwandte und alle andere Therapieaufforderungen für sich ausschloss nach seiner Operation.

      Mit Dank an Dr. med. Karl-Heinz Braun-von Gladiß für die Veröffentlichung.

      Lieber Gruß Lena :hallo:
      "Das Anti Krebs Buch" (13 prägnante Kapitel) von David Servan-Schreiber Verlag Antje Kunstmann - ISBN 978-3-88897-513-4

      Die Misteltherapie

      Ich kenne persönlich eine Frau, die ihren Brustkrebs alleine mit der Misteltherapie geheilt hat - sagt sie.
      Nun hörte ich, das ein Sarkompatient behauptet, nach seiner Misteltherapie habe er einen Rückfall bekommen.

      Wer weiß, bei welcher Krebsdiagnose die Misteltherapie hilfreich ist und bei welcher Erkrankung eventuell das Gegenteil erzielt wurde?

      Liebe Grüße
      Hemi
      Cannabis-Öl heilt Krebs, ist aber in Deutschland verboten.
      RUN FROM THE CEURE
      www.phoenixtears.ca

      Hemi schrieb:

      Die Misteltherapie
      Nun hörte ich, das ein Sarkompatient behauptet, nach seiner Misteltherapie habe er einen Rückfall bekommen.


      Ja, dann aber nicht durch die Misteltherapie sondern trotz dieser. Vielleicht spielt da wieder der Glaube an die Therapie eine große Rolle. Aber auf Mistel alleine würde ich sicher nicht bauen.

      Franz
      Alle meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Und erheben im Gegensatz zur Schulmedizin keinen Anspruch darauf, die alleinige Wahrheit zu sein. :)

      Aber lassen wir uns den Tag nicht vermiesen
      superlaugh.com/1/behappy.swf
      fun.drno.de/flash/gecko.swf
      Zitat von Hemi: "Wer weiß, bei welcher Krebsdiagnose die Misteltherapie hilfreich ist und bei welcher Erkrankung eventuell das Gegenteil erzielt wurde?"

      Liebe Hemi und lieber Franz,
      die Misteltherapie allein wird wohl in keinem Fall ausreichend sein, denn sie greift ja nicht ein in die Ursachen des Krebses.
      Ich denke eher, dass die Person, der es langfristig besser ging nach der Misteleinnahme, noch zusätzlich (und langfristig) etwas getan hat, um das Wohlfühlmilieu für Krebs ins Gegenteil zu kehren. Vielleicht ist sie nur umgezogen und hat damit eher unbewußt das Richtige getan, also den Schlafplatz gewechselt, und damit für eine Milieuveränderung im Körper gesorgt.

      So ähnlich ist das bei der Breuß- Krebsdiät: Herr Rudolf Breuß empfiehlt in seinem gelben Büchlein („Krebs/ Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilen“) parallel zu seiner Diät, auch den Schlafplatz untersuchen zu lassen und das Bett nicht über Wasseradern stehen zu lassen. Zitat S. 156: „Nach meinen Erfahrungen liegen die meisten Krebskranken…auf so genannten schädlichen Erdstrahlen…“
      Er weiß also, mit der Diät des Aushungerns des Krebses kann er einen zeitweiligen Erfolg erzielen, und nur wenn man auch parallel sein Umfeld in Ordnung bringt, kann man dafür sorgen, dass der Erfolg auch dauerhaft werden kann.
      Das trifft natürlich nicht nur auf die Schlafplatz Veränderungen zu, sondern auch auf Ernährungsumstellung, das seelische Gleichgewicht usw.

      Aber gerade bei Mistel und Krebs - und dem Gedanken an Homöopathie – fällt auf: Die Mistel wächst am besten über Störzonen, also meist über starken Wasseradern. Krebs gedeiht ebenfalls am häufigsten über solchen Zonen.
      Es ist nach dem Gesetz der Homöopathie für mich erstmal logisch, dass hier ähnliches mit ähnlichem in der Heilung unterstützt werden kann.
      Aber langfristig sollte man doch die Dinge in Ordnung bringen, die leicht machbar sind, statt dauerhaft auf die homöopathischen Erfolge zu hoffen.

      LG von BarbaraX
      Alle 3 biblischen Kräuter: Mistel, Weihrauch und Myrrhe haben sich in amerikanischen Studien als gegen Krebs wirksam gezeigt.

      Sehr interessant finde ich auch diese ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2650746/
      Diese Ergebnisse zeigen tumorizide Wirkung von Extrakten der wilden Yamswurzel, Blutwurz, Kardewurzel, Samen der Bakuchi, dichroa Wurzel, Kanta Kari, Garcinia Früchte, Muskatblüte, Drachenblut und die biblisch verwiesen Kräuter: Balsam der Gilead Knospe, Weihrauch und Myrrhe.
      „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

      Albert Einstein